Monatsarchiv: April 2011

5 Podestplätze am SKL in Liestal

Anna Marti in der Kata Rohai
Die besten Schweizer Karateka massen sich am vergangenen Wochenende in Liestal. Mit rund 650 Startern zählt das Swiss-Karate-League-Turnier in Liestal zu den grössten Turnieren in Europa. Auch 22 Sportler aus der Krone Kempraten standen auf der Matte. 

Anna Marti erreichte in der stilvollen Disziplin Kata (Kampf gegen imaginäre Gegner) das Finale. Anna liess nichts anbrennen und durfte sich die Goldmedaille umhängen lassen. Dennis Heusser bestätigte seinen Podestplatz den er vor einem Monat in Sursee erobert hatte. Zielbewusst und konzentriert vermochte er sich von Kampf zu Kampf  zu steigern und durfte sich mit der Silbermedaille ehren lassen. Für drei weitere  Auszeichnungen sorgten Kaan Sentürk, Regina Tiefenauer und Melina Hofstetter mit je einer bronzenen Medaille. In der topbesetzten Elite Kategorie der Männer -67 kg erkämpfte sich Tobias Schmid den hervorragenden 5. Rang.
Zeitung Südostschweiz

Tolle Erfolge für Karate Kids

Die  Kinder vom Karate Center Rapperswil-Uznach beteiligten sich erfolgreich am 1. Junior Karate League in Jona. 350 Kinder aus 24 verschiedenen Karate Schulen in der ganzen Schweiz starteten in den Kategorien Kumite, dem Freikampf und in der Kata. Eine Kata ist eine Abfolge genau festgelegter Angriffs- und Abwehrtechniken gegen mehrere imaginäre Gegner. Manche Katas wurden über Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergegeben und sind Zeugen einer eindrücklichen Karatetradition.

Auf der einen Seite bedeutete die Teilnahme für viele Kinder ein erstmaliger Start an einem grossen Turnier. Andererseits garantierte die Teilnahme von amtierenden SchweizermeisterInnen auch sehr hochstehende Fights und Kata-Darbietungen. Für die jungen Mitglieder der Karateschulen Rapperswil und Uznach bedeutete es eine  kleine, zusätzliche Sicherheit, neben den BetreuerInnen auch das vertraute Gesicht von Mama oder Papa zu entdecken. Das «Heimspiel» war ganz bestimmt der entscheidende Gemüts-Vorteil, den die Einheimischen sich zu Nutze machten. Gleich 27 Mal bestieg ein Mitglied von Rapperswil-Uznach das Podest. Medaillenspiegel